... ein mehrere Jahrhunderte altes Kunsthandwerk, dessen Name vom verwendeten Stickmaterial, den Federkielen abstammt, erfordert sehr viel Geschick und Geduld, um die auf Leder gezeichneten Ornamente fein säuberlich mit der Aale Stich für Stich zu sticken.
War das Federkielsticken früher hauptsächlich nur ein Nebenerwerb für Bauern und Sattler, so ist es heute jedoch ein anerkannter Beruf mit fünfjähriger Lehrzeit, dessen Kern auch heute noch im Sarntal ist.
Natürlich hat sich das Berufsbild des Federkielstickers heute im Vergleich zu früher ziemlich verändert. Waren es damals vor allem Trachtenzubehör wie z.B: Trachtengurten, Ranzen oder auch Glockenriemen, so sind es heute Stickereien auf Handtaschen, Geldtaschen, Herren- und Damengürtel, sowie Fotoalben und vieles mehr. Man ist aber weiterhin bemüht die alte Tradition der Vorfahren zu pflegen, indem man auch noch in der heutigen modernen Zeit auf alte Stickmotive zurückgreift. So wird dieses wertvolle Kulturgut sicherlich auch unseren Nachfolgern erhalten bleiben.
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